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 WAS IST EIN LABYRINTH
Labyrintarten

WAS IST EIN LABYRINTH
 

Labyrinthe sind weitläufig bekannt als Irrgärten. Vielfach finden wir sie in Zeitschriften als verworrene Wege mit Eingang und Sackgassen..

Dagegen hat das christliche Symbol des Labyrinths nichts mit einem Irrgarten zu tun. Es gibt eine lange Tradition, die den Labyrinthweg als „Weg zur Mitte“ oder z.B. auch als „Weg mit Christus“ kennt und übt. Wer einmal ein Labyrinth nicht nur auf dem Papier mit dem Bleistift „abgegangen" ist, sondern es leibhaftig durchschritten hat, wird die spannende Erfahrung gemacht haben: Labyrinthe sind Orte, an denen man erleben, lernen und nachvollziehen kann, wie Leben geht oder auch gehen kann; man/frau hat einiges erlebt und möglicherweise zu erzählen. Solche Flächenlabyrinthe gibt es häufig in Kirchen z.B. in der Kathedrale von Chartres, in Parkanlagen, auf Kirchenvorplätzen oder Hinterhöfen ...

„Man geht im Sinne des Wortes von außen nach innen" und erfährt: „Ich bin bis zur Labyrinthmitte gut geleitet und komme am Ausgangspunkt wieder gut und bereichert an". Die meisten beginnen sehr schnell zu verstehen, dass ihr Gang durch das Labyrinth sehr interessante Deutungen und Interpretationen ermöglicht. Denn durch die Windungen, durch das Hin und Her und das Vor und Zurück des Weges kommt man innerlich in Bewegung. Man wird aufmerksam und neugierig für das, was sich Schritt für Schritt tut. Für viele „Labyrinthler“ hat dieses uralte Symbol große Ähnlichkeiten mit dem eigenen Leben. Die Ideen und Interpretationsmöglichkeiten dazu sind beinahe unerschöpflich. Und zwar für alle Altersgruppen.




 

Chartes Bekanntes Labyrinth aus dem Mittwlater: noch heute in der Kathedrale von Chrartes zu bewundern ud nzu begehen!